Jaja, kaum ist der Umzug (endlich, hab keine Lust mehr Kisten zu schleppen) vorbei, da kommt auch schon die nächste Hürde: Mein Praktkum am JSG.
Im Gegensatz zu unserem letzten Praktikum sind wir hier zu zehnt (!!!) ...
Der Vorteil ist: Beim Praktikum sind wir in Deutsch zu viert, d.h. ich sitze in der Uni nicht alleine da und versteh nix ;-P
Den Nachteil bekamen wir allerdings schon heute zu spüren: Da er es nicht auf die Reihe gebracht hat, Stundenpläne für uns zu entwerfen, gab uns der Praktikanten-Betreuer einen Stapel von ca 100 Zetteln, auf denen die einzelnen Lehrer-Stundenpläne abgedruckt waren und verabschiedete sich mit den Worten: "Jetzt macht euch mal euren eigenen Stundenplan. Ihr braucht mindestens 20 Stunden, davon jeden Tag mindestens drei. Außerdem dürft ihr keine 5. und 13. nehmen und keine 6., weil die nächste Woche im Schullandheim sind. Die 8. Klasse ist auch ungünstig, da dort zu viel drin sind und ihr dann keinen Platz mehr bekommt. Das gleiche gilt für die 10. Klassen Latein. Ihr sollten auch keinen Nachmittagsunterricht nehmen und es dürfen höchstens zwei von euch zu einem Lehrer. Ach ja, und diese 10 Lehrer wollen keine Praktikanten, also fallen sie auch schon weg..." Nun ja, da blieb dann ja nicht mehr allzu viel übrig. Um diese Stunden wurde dann natürlich gekämpft (außer die Uli, weil niemand außer ihr Mathe oder Physik hatte). Naja, irgendwie haben wir es dann doch nach 1 1/2 Stunden geschafft und jeder hatte einen halbwegs passenden Stundenplan. Ich habe mal wieder (Warum wundert es mich überhaupt?!) mehr Frei- als Unterrichtsstunden...
Zum Schluss noch ein paar Lobesworte auf die VAG:
Als ich heute seit über einem Jahr mal wieder die öffentlichen Verkehrsmittel genutzt habe, hat mein Vater mir eine ein Jahr alte Streifenkarte in die Hand gerückt. Allerdings muss irgendwann mal wieder (wie sollte es auch anderes sein?!) eine Fahrpreiserhöhung stattgefunden haben, die bei der Streifenkarte einen unglaublichen Betrag von 10 Cent ausmacht... Das allerdings ging an Klein-Nina vorbei, dem Busfahrer des ersten Busses anscheinend auch, in der U-Bahn sowieso, aber als ich in der Rothenburger eingestiegen bin, hat der Busfahrer einen RIESEN Aufstand gemacht. So etwas unfreundliches hab ich wirklich selten erlebt... Und da wundert sich die VAG noch, dass immer weniger Leute Bus fahren. Kein Wunder, bei den Preisen und den Fahrern. Immerhin verdankt dieser ... sein Gehalt meinesgleichen, da könnte er ja wohl mal ein bisschen Freundlichkeit an den Tag legen. Aber nein, ich wurde drei Mal lautstark darauf aufmerksam gemacht, dass meine Karte anscheinend nicht mehr gültig war, so als ob ich schwerhörig wäre...
So, das war´s jetzt für´s erste von mir! in ca 2-3-Wochen müssten wir unseren Anschluss haben, dann hört ihr wieder öfter von mir =)